Lern- und Sportzentrum

Fortschritte beim Bau des LSZ

April: Der Ballfangzaun wird gefertigt, Das Holz des Daches und der Seitenteile werden imprägniert und die ersten Fenster werden eingebaut. So langsam entsteht eine wunderschöne, helle und freundliche Schule.

6. – 28. März: Nachdem das Dach fertiggestellt ist, werden nun die Seiten verschalt. Und das sieht gut und sehr stabil aus. Und wir sind zuversichtlich, dass damit künftig Hitze und Kälte draußen bleiben.

Gleichzeitig wird an der Uumzäunung gearbeitet. Die Eckpfeiler werden einbetoniert, der Rahmen für das Tor installiert und Schienen für das stabile Ballfangnetz verlegt.

18. Februar – 5. März: Das Lernzelt nimmt langsam Formen an. Alle Stützen stehen nun, der Boden wird betoniert und die Begrenzungen am Boden gemauert.

Die Aufstellung des Zaunes wird vorbereiet, die Stützen werden mit grünem Anti-Rost-Lack gestrichen.

Das große Tor wird wird zusammengebaut und geschweißt.

11.-17.Februar:  Der Boden wird für die Innen-Stützen des Lern-Zeltes vorbereitet. Weitere Balken und Latten verstärken das Zeltdach. Das Material für den Zaun ist angeliefert und er wird nun aufgebaut. Die Schulbänke sind jetzt komplett zusammengbaut und warten nun auf die Fertigstellung des Zeltes, damit sie dort einziehen können.

7.-10. Februar: Das Wetter ist uns hold! Das Zeltgerüst wird errichtet.

Wir sind hoch erfeut, dass unser Schreiner wieder gesund ist und unsere Schulbänke langsam Gestalt annehmen.

6. Februar: Es geht weiter – sogar am Sonntag! Die ersten Bauteile werden aufgestellt. Sie sind aus Eisen/Metall und damit stabiler. Außerdem wird das Dach etwas Gefälle haben, damit künftiger Schnee besser abrutschen kann.

 

4. Februar: Wieder legt ein Schneesturm die „Baustelle“ für das Lern- und Sportzentrum lahm. Es ist zum Verzweifeln!

3. Februar: ein Sonnentag. Die Arbeit am Zentrum kann fortgesetzt werden. Das alte verlassene Zelt wird abgebaut, um Platz für das Lernzelt zu schaffen. Anschließend wird die Bodenplatte gebaut.

13. Januar 2022: Und wieder macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. es stürmt und regnet in Strömen. Etliche Planen von Zelten in unseren Camps sind dadurch zerissen und das Wasser dringt in die Zelte. Nun müssen wir zunächst dafür sorgen, dass die Menschen wieder im Trockenen sitzen können.

Der Platz ist mittlerweile planiert, Bevor wir aber mit der Arbeit am Zelt beginnen können, muß das Gelände eingezäunt werden. Nur so können wir verhindern, dass gelagertes Material etc. abhanden kommt.

Erste Erdarbeiten werden durchgeführt, um das Gelände zu ebnen. Kurz darauf müssen wir die Arbeiten wegen des Unwetters unterbrechen. Erst kurz vor Weihnachten können wir weiter arbeiten. Es wird Kies aufgebracht und eine Grube für die Sanitäranlagen eingebaut.

Ein Projekt, das uns schon lange am Herzen liegt, bringt zusätzlich noch ein wenig Licht in die Dunkelheit.
Mit einer finanziellen Starthilfe der Düsseldorfer Staatskanzlei (vielen Dank an Herrn Bliss von Engagement Gobal, der uns bei dem Antrag sehr geholfen hat) können wir nun endlich ein Lern- und Sportzentrum für syrische Flüchtlingskinder in der Bekaa-Ebene aufbauen.

Aus unserem Antrag:
In dem Lernzentrum sollen ca 50 syrische Flüchtlingskinder gemeinsam unterrichtet werden. Sie
kommen aus mehreren Camps der Gemeinde Al Marj. Die Zahl kann schwanken: Familien verlassen das Camp, neue Familien kommen dazu. Manche Kinder arbeiten manchmal ab 8-9 Jahren auf dem Feld, um Geld für die Familien zu verdienen. 3 Lehrerinnen unterrichten:

  • Arabisch Lesen und Schreiben
  • Englisch Lesen und Schreiben
  • Mathematik
  • Biologie: der eigene Körper, Gemüse- und Pflanzenaufzucht, Hygiene
  • Malen, Basteln, Singen, Spiele
  • Sport: Basketball, Fussball, Volleyball

 Da die syrischen Flüchtlinge im Libanon keinen Flüchtlingsstatus besitzen, haben die Kinder auch kein Anrecht auf Schulbildung….. So gibt es unter den syrischen Flüchtlingen Kinder und Jugendliche, die noch nie eine Schule von innen gesehen haben. D.h. hier wächst eine verlorene Generation ohne jegliche Perspektive heran. Mit unseren Möglichkeiten wollen wir versuchen, zumindest den Kindern in den von uns betreuten Camps eine Grundbildung zu vermitteln und ihnen somit eine Chance für ihr späteres Leben zu geben, denn ohne Lesen und Schreiben zu können, haben sie kaum eine Möglichkeit der Arbeitslosigkeit und Armut zu entkommen. Um diese Ziele zu erreichen, ist es notwendig einen angemessenen Rahmen für den Unterricht zu schaffen: ein Lernzentrum mit entsprechender Ausstattung: Schulbänke, damit die Kinder nicht auf dem Boden sitzen und so auch schreiben müssen. Ein ruhiges Umfeld, da bislang in Wohnzelten unterrichtet wurde mit ständiger Unterbrechung. Mit einer Unterteilung in zwei Gruppen: Anfänger und Fortgeschrittenen. Mit ausreichendem Lehr- und Lernmaterial, das in dem Lernzelt gelagert werden kann. Mit Sport und Spiel ein wenig die Traumatisierung vieler Kinder zu bekämpfen und ebenso Aggressionen vorzubeugen.

Da wir dieses Zentrum durch einen Zaun sichern wollen und müssen, hat es Wochen gedauert, bis wir von staatlichen und kommunalen Stellen im Libanon die Erlaubnis dafür bekommen haben – mal gab es kein Benzin für das Auto, mal waren wegen der Pandemie alles geschlossen usw. Umso glücklicher sind wir jetzt, es endlich geschafft zu haben.

Das vorhandene Zelt wird erweitert, um genügend Platz für ca. 36 Schulkinder zu erhalten. Die Planen werden natürlich erneuert und der Fussboden dem Raum angepaßt.Für ausreichendes Tageslicht und eine ausreichende Belüftung sollen 5 Fenster sorgen, 2 Türen sollen das Ein- und Rausgehen erleichtern.

 Künftig werden die Schulkinder nicht mehr auf dem Boden sitzen, sondern sie werden Schulbänke (Tisch und Bank) aus Holz nutzen können. Die Erstellung der Schulbänke wurde bereits in Auftrag gegeben. Der Klassenraum wird über eine große Tafel, Tische und Stühle für die Lehrkräfte, 2 Öfen für die kalten Winter, Abfallkörbe (Erziehung zur Abfallbeseitigung) und eine Garderobe. Zur Sicherheit werden auch 2 Feuerlöscher bereitstehen.

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Rechts neben dem Zelt wird ein Sportplatz mit Kunstrasen eingerichtet mit 2 Fußballtoren, 2 Basketballkörben und einem Volleyballnetz. Entsprechende Bälle werden vorhanden sein. Durch einen Ballfangzaun werden neben den Bällen auch die umliegenden Zelte geschützt.

Links neben dem Zelt wird eine Hygienebereich eingerichtet mit 2 Toiletten, 2 Waschbecken und einem 1000-Liter.Wassertank.

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Das gesamte Gelände wird durch einen Zaun und 2 abschließbaren Toren gesichert.

Die Schulkinder erhalten eine Erstausstattung: einen Rucksack mit Federmäppchen, Buntstiften, Stiften, Heften, Zeichenblöcken, Radiergummi, Anspitzer und Lineal. Erste Teile sind bereits eingekauft.

Zu unserem vorhandenen Lehrpersonal müssen wir noch einen Sportlehrer / Sportlehrerin gewinnen.