Über uns

Wer wir sind und was wir tun

Die Jasmin-Hilfe wurde im Herbst 2013 gegründet mit dem Ziel das Überleben der Flüchtlinge, insbesondere der Kinder, Syrien und im Libanon zu sichern. Ende 2014 wurden wir als eingetragener und gemeinnütziger Verein unter dem Namen „Jasmin-Hilfe, humanitäre Hilfe für syrische Kinder e.V.“ selbständig. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.
Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Betreuung des Flüchtlingscamps Al Marj-Jarahiya, das in der Bekaa-Ebene im Libanon lieg, sowie einige kleinere Nachbarcamps. Mittlerweile versorgen wir  ca 700 Familien mit durchschnittlich 6-8 Personen. Bei diesen Camps handelt es sich um sogenannte „informal settlements“, d.h. es sind keine Einrichtungen von internationalen Organisationen wie z.B. des UNHCR. Das bedeutet, die Flüchtlinge müssen ihre Unterkunft aus Latten, Werbeplanen etc. selber bauen, dem Bauer auf dessen Feld sie „wohnen“ Miete zahlen, ebenso zahlen sie für Strom und Wasser. Lediglich vom UN World Food Programme (WFP) bekommen die Flüchtlinge 13,50$ pro Person/Monat. Damit muss die gesamte Lebenshaltung bestritten werden. Und hier greift nun die Jasmin-Hilfe ein:

    • Wir versorgen die Kinder mit Milch und Windeln
    • Wir haben Holz-Öfen gekauft, auf denen auch kleine Mahlzeiten gekocht werden können
    • Wir versorgen die Familien mit Brennholz
    • regelmäßig verteilen wir Lebensmittelpakete
    • Wir versorgen das Camp mit Frischwasser, d.h. wir haben Wassertanks gekauft und Verträge für die Lieferung abgeschlossen, ebenso für die Entsorgung der Abwässer
    • Wir haben eine kleine Ambulanz in einem Container aufgebaut, in der 3x wöchentlich eine Krankenschwester und ein Arzt für eine gesundheitliche Grundversorgung sorgen
    • Eine Lehrerin vermittelt Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben, Rechnen und Englisch

Darüber hinaus unterstützen wir in Tripoli drei Witwen- und Waisenhäuser und das Unfallcenter24 finanziell. Das Unfallcenter arbeitet rund um die Uhr, behandelt und operiert Flüchtlinge kostenlos. Patienten mit starken Verbrennung oder anderen schweren Krankheiten oder Verletzungen, die nicht in unserer Ambulanz versorgt werden können, lassen wir in das Unfallcenter in Tripoli transportieren.
Die Versorgung mit Milch, Windeln, Lebensmittel, Brennholz, Medikamenten, Frischwasser, Strom ect., sowie die Löhne für Krankenschwester, Arzt, Lehrerin und Unterstützer vor Ort (Einkauf und Verteilung) bleiben Daueraufgaben. Deshalb sind wir weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Wir selbst versuchen u.a. mit Veranstaltungen und Benefizkonzerten unser Spendenkonto aufzustocken.