Jasmin-Hilfe e.V.

Die Jasmin-Hilfe – humanitäre Hilfe für syrische Kinder e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich insbesondere um die Kinder in den syrischen Flüchtlingscamps in der Bekaa-Ebene im Libanon kümmert. Derzeit unterstützt der Verein regelmäßig 14 Camps mit ca. 3.000 Personen – die Mehrzahl davon sind Kinder. Kleine Kinder von weiteren 2 Camps werden im Winter mit Kleidung unterstützt.
Weitere Informationen unter: Über uns

Wir bitten Sie um Unterstützung:

Spenden an Jasmin-Hilfe e.V

Für Überweisungen finden Sie unsere Kontonummer hier

Die Situation im Libanon hat sich keineswegs entspannt. Im Oktober gab es erneut Straßenkämpfe – Hintergrund sind wohl die Ermittlung wegen der verheerenden Explosion im Beiruter Hafen 2020. Nach wie vor herrscht Knappheit bei Benzin und Medikamente. Ein Großbrand in einer Raffinerie im Süden des Landes verschärfte nochmals die Versorgungskrise.
Lebensmittel verteuern sich immer weiter, das Bankensystem ist zusammengebrochen und das libanesische Pfund hat 90% seines Wertes eingebüßt, was ¾ aller libanesischen Einwohner in die Armut getrieben hat.
Diese miserable Situation erschwert zusätzlich das Leben der syrischen Flüchtlinge, zunehmend gibt es Konflikte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen, so wächst bei den rechtlosen syrischen Flüchtlingen der Rückkehrdruck, obwohl es keinerlei Schutzgarantien z.B. gegen Verfolgung gibt.
Auch große Hilfsorganisationen verlassen das Land.
Wir nicht!
Wir fühlen uns weiterhin für die syrischen Flüchtlinge in unseren Camps verantwortlich.

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Ingrid Kuntze

ein JH-Mitglied der ersten Stunde hat am 12. August die
Verdienstplakette der Stadt Meerbusch
erhalten.
Dazu gratulieren wir ihr sehr herzlich!

Geehrt wird Ingrid Kuntze u.a. für ihre herausragende Arbeit bei der musikalischen Jugendbildung und viele Ehrenämter im Musik-Bereich. So hat Ingrid Kuntze auch etliche Konzerte als Benefiz-Veranstaltung für die Jasmin-Hilfe e.V. organisiert. Dafür sind wir ihr sehr zu Dank verpflichtet!

Unser neues Projekt finden Sie hier:

Lern- und Sportzentrum

dafür
benötigen wir  Ihre Unterstützung: Lehrmaterial und die Lehrkräfte müssen bezahlt werden. Außerdem möchten wir regelmäßig die Schulkinder mit Trinkwasser und Obst / kleinen Snacks versorgen. Mit hungrigem Magen lernt es sich nicht so gut.

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Die weitere fortlaufende Arbeit

2022

aktualisiert am 27. Juni ’22

Juni

Mit Unterstützung der NGO Muslimehelfen konnten wir nochmals dringend notwendige Grundnahrungsmittel verteilen. Die Lebensmittelpreise haben sich erneut drastisch erhöht.
500 Familien erhielten Pakete mit: Zucker, Mehl, Tee, Tomatenmark, Zaatar, Reis, Sonnenblumenöl, Milchpulver, Nudeln, Spaghetti, Burghul, Linsen, Salz und Ghee.

Für den kleinen Jungen (die Brille hat bereits von der Jasmin-Hilfe bekommen) übernehmen wir einen Teil der Kosten des Krankenhausaufenthaltes und der medizinischen Versorgung. Er wurde von einem streunenden Hund angefallen und böse am Kopf verletzt.

 Mai
Das Zuckerfest wird zum ersten Mal in dem neuen noch nicht ganz fertigen Klassenzimmer (s. Sport- und Lernzentrum) gefeiert. Dafür haben die Lehrerinnen mit den Kindern gebastelt, um das Klassenzimmer zu schmücken Es gibt Spiele, Süßigkeiten und Getränke – und alle haben viel Spaß.

April

Wir verteilen nochmal Kleider-Coupons.

In einem Geschäft werden viele ausgewählte Kleidungsstücke angeboten. So können die Geflüchteten sich das heraussuchen, was sie benötigen und was ihnen gefällt.

Das Geschäft öffnet für die Familien aus unseren Camps, unsere Mitarbeiter sind vor Ort, unterstützt von einem Polizisten, damit nicht – wie schon einmal – das große Chaos ausbricht.

Diese Kinder haben bereits etwas gefunden.

Bis zum Ende von Ramadan verteilen wir weiterhin täglich Joghurt und Brot. Insbesondere die Kinder freuen sich jedesmal sehr.

Ramadan: Mit großer Unterstützung der NGO „Muslimhelfen“ können wir Lebensmittelpakete an 340 Familien verteilen: Zucker, Mehl, Tee, Tomaten- und Sesampaste, Ghee, Sonnenblumen-Öl, Milch, Bulgur, Spaghetti, Linsen, Reis, Salz und Nudeln. Und die Kinder freuen sich besonders über die Datteln.

Darüber hinaus verteilt die Jasmin-Hilfe während des Ramadans täglich Brot und Joghurt.

März

Verkehrte Welt! Während uns in Deutschland die warme Frühlingssonne nach draußen zieht, ist im Libanon der Winter mit Schnee und Eiseskälte zurückgekommen. Gerne hätten wir unsere Camps wieder mit dem dringend notwendigen Heizöl versorgt, doch leider ist im Libanon keines mehr zu bekommen.

Besonders die Kinder frieren, auch können die Frauen kein warmes Essen mehr zubereiten. Also haben wir uns entschlossen, Holz zu kaufen und zu verteilen. Und wir hoffen inständig, dass es nicht wieder zu Bränden kommt.
Das Holz war nur bei unterschiedlichen Quellen zu bekommen und musste zum Teil noch verkleindert werden. Darüber hinaus mußten noch Säcke beschafft werden, um das Holz entsprechend in den Camps verteilen zu können. J

Das Verpacken des Holzes geht bis tief in die Nacht, ebenso die Verteilung in den einzelnen Camps. Auch die Kleinen müssen beim „Nachhause“tragen anpacken. Jede Familie bekam 100kg in 2 Säcken zugeteilt.

Die Vorbereitungen für die Lebensmittelverteilung zum Ramadan laufen an: Abwiegen und in Portionen verpacken.

Für einen am Rücken operierten Campbewohner haben wir einen Toilettenstuhl besorgt.

Februar

Eine weitere Kleiderspende aus Kuweit ist angekommen. Die Kleidung wird  sortiert, einzelne Pakete werden zusammengestellt und anschließend verteilt.

Die NGO „Fondation of Hope“ hat für die Jasmin-Hilfe Winterjacken für Erwachsene in Kuwait gekauft und  Ende Januar in den Libanon verschickt. Sie sind angekommen und werden sofort verteilt.Wir und die Camp-Bewohner sind der NGO sehr dankbar.

Nach ein paar sonnigen Tagen gibt es erneut einen Schneesturm und unser Team ist mit den Freiwiligen unterwegs, um die „Dächer“ von dem Schnee zu befreien und wenn notwendig weitere Stützen anzubringen.

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Aber das Abstützen reicht nicht, es müssen auch etliche Dachplanen ausgewechselt werden. Sie werden an die entsprechenden Zelte verteilt. Entweder bringen die Bewohner sie selber an oder unser Team mit einer Reihe von freiwilligen Helfern übernehmt die Arbeit.

Durch den vielen Schnee im Januar sind etliche Zelte durch die Schneelast sehr gefährdet. Es werden Holz und Eisenstangen besorgt, um die „Dächer“ zu stützen.

Nun werden die Mützen und Schals an die Kinder verteilt. sie passen perfekt. Und sehen insbesondere die Mädels nicht schick aus?

Und dann sind Mütze und Schal auch noch farblich total auf das Outfit abgestimmt! Klasse! Aber brauchen die Kids vielleicht auch noch Socken? Müssen wir mal drüber nachdenken.

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Januar

Das Klima spielt verrückt! Während wir in Mitteleuropa sehen, wie Tulpen und Narzissen langsam ihre Blätter aus der Erde rausschieben, versinkt der Nahe Osten im Schnee, so natürlich auch unsere Camps in der Bekaa-Ebene.  Leiden die syrischen Geflüchteten nicht schon genug? Und es ist bitter kalt.
Schnell verteilen wir nochmals Heizöl. Für die Familien, die noch keinen Ofen besitzen, beschaffen wir welche und helfen beim Aufstellen. Etliche Zelten halten der Schneelast nicht Stand. Auch hier sorgen wir für schnelle Hilfe –  so gut es eben die Verhältnisse im Libanon zulassen.

Mützen und Schals – von den Frauen des Witwen- und Waisenhauses in Trpoli gestrickt, sind angekommen und werden sortiert. Außerdem haben wir preiswert ein Krankenhausbett kaufen können, um älteren und kranken Menschen das Leben etwas zu erleichtern, z.B. bei einem gebrochenen Bein, um aufstehen zu können.

 

Im neuen Jahr verteilen wir wieder Lebensmittel: Tee, Speiseöl, Nudeln, Mehl, Salz, Tomaten in Dosen, Reis und dies bei Sonnenschein, aber dann kommt erneut Regen und Sturm auf.

Anschließend verteilen wir Heizöl, alle Wege sind völlig aufgeweicht, voller Wasser und Matsch, wieder sind etliche Zelte beschädigt und die Bewohner sitzen im Nassen.

Mit Bauholz und neuen Planen sorgen wir dafür, dass die Menschen wieder im Trockenen leben können.

November / Dezember

Unwetter suchen wieder den Nahen Osten und somit auch den Libanon heim: Sturm, heftige Regenfälle. Wege sind wieder überflutet, Zelte undicht und Kälte machen das Leben zusätzlich schwierig. Wir befestigen wieder Wege, verteilen Heizöl trotz heftigen Regen bis in die Nacht hinein und bereiten eine neue Lebensmittelverteilung vor.

Die laufenden Arbeiten gehen weiter: derzeit werden wieder Planen bei etlichen Zelten ersetzt, die Böden angehoben und betoniert. Der Unterricht geht weiter, wir verteilen Medikamente und erneut Brillen, auch unser Physiotherapeut versorgt weiter die Patienten.

September
Nach wie vor ist die wirtschaftliche Lage und die ständige Abwertung des libanesischen Pfunds eine große Herausforderung für uns.

Ein Lichtlein kam in Gestalt der NGO MAPS (Multi Aid Programs) mit ihrem Gesundheitsschulprogramm daher.

Das Projekt zielt darauf ab, den ca. 50 Kindern in unserem Bildungszentrum für Mund- und Zahnpflege, gesunde Ernährung zu sensibilisieren und die richtige Methode des Zähneputzens zu erlernen. Zusätzlich wurde jedem Kind eine Zahnbürste und Zahnpasta für eine praktische Anwendung im im Zelt bzw. auch im Freien übergeben. Alle Schüler*innen haben ihre Zähne richtig geputzt. Anschließend wurden alle gründlich untersucht und eine Karies-Vorsorge vorgenommen. Bei 6 Kindern wurden Schäden festgestellt – sie wurden an die Klinik Grass El Khair zur Behandlung weitergeleitet. Unsere Lehrerinnen haben das medizinische Team bei ihrer Arbeit sehr unterstützt. Auch Eltern waren anwesend, die von dem Projekt sehr angetan waren und wollen die Kinder weiterhin in der Zahnpflege unterstützen.

Ein paar Tage später bekommen die Kinder im Camp Shaher diesen Unterricht in der Zahnpflege und ebenso werden ihre Zähne sorgfältig untersucht. Wir danken der NGO MAPS und ihren Mitarbeiter*innen sehr.

Juni-August
Der Unterricht wird weiter fortgeführt; die Kinder sind weiterhin mit Begeisterung und Fleiß dabei. Und wir freuen uns über die Fortschritte, die die Kinder machen.
Der Physiotherapeut hat nach wie vor viel zu tun, um den kleinen und großen Patienten das Leben etwas zu erleichtern.

April / Mai

  • die Vorbereitungen für die Lebensmittelverteilung zu Eid beginnen
  • die Brunnen müssen überholt, gereinigt und einige Maschinenteile ausgewechselt werden
  • Es gibt nicht nur Unterricht in Arabisch, Englisch und Mathematik, sondern auch ein wenig Biologie: wie arbeitet unsere Lunge, wie pflanze ich Kräuter, wie kommt ein Samen in die Erde…
  •  Ramadan, jeden Tag verteilen wir Brot und Joghurt
  • Lebensmittel für Ramadan
    Dank der Unterstützung der NGO „Muslimehelfen“ können wir erneut für Ramadan reichhaltige Lebensmittelpakete in den Camps verteilen.

    Auch einigebedürftige Familien außerhalb der Camps können mit Lebensmittelpaketen versorgen.

  • Unterricht
    Die Kinder sind weiterhin mit Begeisterung beim Lernen, Lesen und Basteln, für gute Leistungen gibt es kleine Belobigungen.
  • Auch die Arbeit des Therapeuten geht unvermindert weiter

Februar / März

Die Vorarbeiten für Ramadan (13. April bis 12. Mai) beginnen: Einkaufslisten werden zusammengestellt und Kostenvoranschläge eingeholt. Die ersten Lebensmittel werden bereits abgewogen und verpackt.

  • Verteilung von Heizöl
    Wir verteilen nochmals Heizöl, was dringend notwendig ist, da es wieder sehr kalt geworden ist.
  • Verteilung von Decken
  • Verteilung von Kleidercoupons
  • Aussuchen der Kleidung und / oder Schuhe
    Anhand der Coupons können die Familien in einem Geschäft die Kleidung aussuchen, die sie dringend benötigen und ihnen auch gefallen. Leider hat sich durch den Lockdown im Libanon, in dem Geschäfte geschlossen waren, das Aussuchen verzögert.

Leider sah  es manchmal danach in dem Geschäft aus, wie früher bei uns in Deutschland im Sommer- oder Winterschlußverkauf.

  • Unterricht
    Wir freuen uns sehr, wie eifrig und mit Freude die Kinder lernen. Durch Test können wir feststellen, dass sie immer bessere Ergebnisse erzielen. Und unsere Lehrerinnen, die mit Begeisterung dabei sind, bereiten die Stunden sehr aufwendig und kindgerecht vor.

Hausaufgaben und ein Mathematik-Test, der sehr gut ausgefallen ist.

Um den Ehrgeiz ein wenig zu unterstützen, haben sich die Lehrerinnen ein „Belobigungssystem“ ausgedacht.

  • Therapeut
    Unser Therapeut betreut weiterhin eine Vielzahl von Campbewohner, sowohl Kinder als auch Erwachsene

Januar

Bei der Anbringen neuer Planen – wir haben ja diesmal aus KostengründenWerbeplanen gekauft – sie sind aber genauso stabil wie die weißen teuren. Unsere neuen Planen bringen hingegen auch ein wenig Farbe in das triste Allerlei. Manchmal ergeben sich sogar ganz witzige Kombinationen.

Ein Kessel heißen Wassers ergießt sich über diesen kleinen Jungen. Wir bringen ihn ins Krankenkaus. Dort wird er sofort versorgt und muss nun jeden 2. Tag wieder dort hingebracht werden, damit die Verbände gewechselt werden.

Wie gerne würden wir aus dem Libanon berichten, dass das Jahr 2021 für die syrischen Geflüchteten hoffnungsvoll beginnt. Das ist leider nicht der Fall. Seit dem 7. Januar ist  das gesamte Land wieder in einem Lockdown, die libanesische Währung fällt weiterhin ins Bodenlose, die wirtschaftliche Situation ist desolat wie immer und dazu kommen schwere Stürme, Regen und seit dem 20. Januar auch noch Schnee und Frost.

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Aber wir geben nicht auf und die großartigen Spenden im Dezember sind uns eine Verfplichtung weiterhin unser Bestes zu geben, um das Leid der Geflüchteten ein wenig zu lindern und etwas Licht und Freude in die Zelte zu bringen.
So können wir trotz all dieser Widrigkeiten die im Dezember begonnen Arbeiten und Verteilungen im Neuen Jahr fortsetzen. Sondergenehmigungen erlauben uns sogar während des Lockdowns Hygieneartikel und Heizöl in 4 Camps zu verteilen, was bei der jetzt anbrechenden Kälte besonders wichtig ist.

  • Verteilung von Heizöl
  • Verteilung von Hygieneartikeln – Yasmin , unsere Mitarbeiterin gibt noch Tipps zum Gebrauch der Artikel
  • Ausgabe von Arzneimittel – Yasmin gibt genaue Anweisungen zur Einnahme

Ausgabe der von den Witwen in Tripoli gestrickten Pullover in unserer Ambulanz – alles immer unter Beachtung der Hygieneregeln.

Glückliche Kinder – glücklicke Mütter!

  • Kleidungs-Coupons. In einem Geschäft sind in einem Sonderbereich die Kleidungsstücke und Schuhe zusammengestellt, aus denen sich die syrischen Geflüchteten anhand der Coupons  Sachen auswählen können. Leider muss das Geschäft wegen des Lockdowns vorübergehend schließen und wir mit die Verteilung aussetzen.
  • Die Lebensmittelverteilung ist in allen 10 Camps durchgeführt
  • Neue Seitenteile für etliche Zelte in den verschiedenen Camps. Die Maßnahme wurde im Dezember begonnen und konnte im Neuen Jahr beendet werden.
  • Unterricht . Die Bildungsmaßnahmen werden kontinuierlich fortgesetzt. Die 2 neuen Lehrerinnen haben sich ideenreich und frohen Mutes in unser System eingefügt und so können wir sogar neben den bisherigen Fächern auch ein neues anbieten, in dem Kinder lernen sollen, wo sie bzw. ihre Eltern aus Syrien herkommen, also etwas Geographie und Geschichte. Es werden auch Tests geschrieben, um den Lernfortschritt der Kinder zu überprüfen.
  • Unser Physiotherapeut ist auch im Neuen Jahr sowohl bei den Kindern als auch den Erwachsenen sehr gefragt.

Aktuelles 2020

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen und leider hat sich an den katastrophalen Bedingungen der syrischen Geflüchteten im Libanon nichts verändert, an eine Rückkehr nach Syrien ist nicht zu denken, eine Flucht nach Europa ausgeschlossen. Somit werden wir auch im Jahr 2021 weiterhin unser Bestes geben, um diese Menschen zu unterstützen und versuchen, ihnen das Leben ein wenig  zu erleichtern und vorallem den Kindern ein bißchen Lebensfreude und Bildung zu geben. Unser tiefempfundener  Dank gilt allen Spendern/Spenderinnen, die uns z.T. großzügig unterstützt haben. Ohne Ihre Spenden hätten wir diese kontinuierliche Hilfe nicht leisten können. Ihnen allen wünschen wir ein friedliches Weihnachtsfest und ein gesundes glückliches Neues Jahr.
Bitte bleiben Sie uns auch in dem 8. Jahr unserer Jasmin-Hilfe e.V. gewogen.
Der Vorstand

Die Informationen zur Nothilfe Beirut finden Sie jetzt unter dem neuen Menuepunkt „Archiv“.

Dezember
Dank unserer Spender/Spenderinnen und der großzugigen Unterstützung von „Muslime Helfen e.V.“ können nun noch umfangreiche Maßnahmen zur Unterstützung der syrischen Geflüchteten in unseren Camps vornehmen:

  • Erneuerung von Seitenplanen an den ZeltenIMG-20201212-WA0021
  • Aufschüttungen von Wegen nach heftigen Regenfällen
  • Winterpullover für Kinder bis 12 Jahren – gefertigt von den Frauen aus dem Witwen- und Waisenhaus in Tripoli
  • finanzielle Unterstützung des Witwen- und Waisenhauses in Tripoli
  • Verteilung von Heizöl
  • Verteilung von Lebensmittelpaketen, Hygiene-Artikel und Nasen-Mund-Masken
  • Verteilung von Kleidercoupons
  • Fortsetzung des Unterrichts in den Camps. Leider verließ uns unsere Englischlehrerin, erfreulicherweise konnten wir schon Ersatz finden

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Neue Schüler / Schülerinnen, die noch keine Buchstaben kennen, sie erhalten Sonderunterricht, um den Anschluß zu schaffen.

  • Fortsetzung der Arbeit unseres Physiotherapeuten

September – November

  • Winterhilfe
    Dank der Unterstützung von „Muslime helfen“ können wir im November mit der Arbeit für die Winterhilfe beginnen: wo müssen wieviel Zeltplanen ersetzt, Fußböden erhöht und Wege befestigt werden. Angebote werden eingeholt , Finanzierung geklärt und die notwendigen Materialien gekauft.
    Planen:
    Diese müssen ersetzt werden.

     

    Diesmal erwerben wir Werbeplanen, die nicht nur sehr stabil sind, sondern auch Farbe in die Camps bringen

    Erhöhung und Befestigung von Zeltböden, damit die Bewohner nicht auf den Ackerböden sitzen:

    Wege werden befestigt:

  • Unterricht
    Während des gesamtes Zeitraumes wird der Unterricht in den einzelnen Camps fortgeführt. Es ist für uns eine große Freude zu sehen, mit welcher Freude die Kinder bei der Sache sind und dabei große Fortschritte machen. Wir sind sehr glücklich, dass wir so engagierte Lehrerinnen für unsere Arbeit gewinnen konnten.

     

    Vor dem Unterricht wird bei den Kindern Fieber gemessen.

Mit kleinen Geschenken belohnen wir die fleißigen Schüler*innen.

  • Physiotherapie
    Der Bedarf an physiotherapeutischer Behandlung nimmt weiterhin zu. Die Behandlungen finden entweder in unserer Ambulanz oder in den einzelnen Zelten statt.

     

    Um die Arbeit unseres Therapeuten in den Zelten zu erleichtern, können wir durch eine Spende eine transportable Liege erwerben.

Juli / August

Auch wenn wir derzeit mit der Beirut-Nothilfe sehr engagiert sind, geht in unseren Camps die Arbeit weiter.

  • Unterricht
    Der kontinuierliche Unterricht ist für besonders wichtig. Unterrichtet wird in Arabisch, Englisch und Mathematik. Es werden Hausaufgaben gemacht, Arbeiten geschrieben und korrigiert.
  • Eid
    Wir verteilen wieder Lebensmittelpakete in all „unseren“ Camps. Sie werden mit Abstand aufgestellt, per Liste werden die Empfänger aufgerufen. Aufgrund von Corona quittiert der jeweilige Vorsteher eines Camps den Empfang für alle Bewohner.
  • Auto
    unser Auto braucht einen neuen Motor
  • medizinische Betreuung
    Für einen urologisch kranken Mann wird eine Toilette direkt neben seinem Zelt gebaut. Weitere Kinder erhalten Brillen.
  • Physiotherapeut
    Er betreut derzeit 11 Patienten – sowohl Kinder als auch Erwachsene. Entweder in den Zelten der Patienten oder in unserer Ambulanz.
  • Die Brunnen müssen gewartet und repariert werden.

Juni

  • Augenarzt
    Die Patienten werden von uns zur Augenuntersuchung zum Arzt gebracht und erhalten dann die verschriebenen Brillen.
  • Frauenkurse
    Mit einem Kurs zum Stillen haben auch die Frauenkreise wieder begonnen. Darüber hinaus haben sich 15 Frauen zum Alphabetisierungskurs angemeldet. Das freut uns besonders.

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  • Physiotherapeuten
    Endlich haben wir einen Physiotherapeuten gefunden, der 6 Kinder in ihren jeweiligen Zelten behandelt. Er wird von uns ins Camp geholt und wieder nach Hause gebracht. Unter den Patienten ist auch Nizar – der Junge im selbstgebauten Rollstuhl – der fleißig mit seinem Gehstuhl übt, den er von der Jasmin-Hilfe bekommen hat.
  • Wiederbeginn des Unterrichts
    Das wichtigste Ereignis für die Kinder ist: der Unterricht beginnt wieder. Wir sind überrascht, wie unterschiedlich die Kinder in den einzelnen Camps das Lockdown der Pandemie verkraftet haben. Die einen haben noch alles Gelernte parat, haben ihre Hefte gepflegt und freuen sich, dass es endlich wieder was zu Lernen gibt. Die anderen hingegen haben alles verlernt, ihre Hefte sind verschwunden oder verschmutzt. Gerade diese Kinder verdienen unsere ganze Aufmerksamkeit und wir sehen, wie wichtig es ist, dass sie ununterbrochen Unterricht und unsere Unterstützung brauchen, damit sie nicht völlig abgehängt werden. Ihre Eltern oder ihre Mütter können ihnen beim Lernen selten helfen.

     

    Neue Hefte werden verteilt und es werden fleißig Hausarbeiten erledigt

IMG-20200610-WA0005Die Kinder aus dem Camp 35 haben sich aufgestellt, um zu demonstrieren, dass auch sie sich Unterricht benötigen. Nach Rücksprache mit unseren Lehrerinnen werden sie in unser Programm aufgenommen. Niemals hätten wir diesen wißbegierigen Kindern es verweigern können.
  • Die Ambulanz wird nach der langen Schließung geschrubt und die Wassserleitung repariert.

Mai

  • Unser Arzt Dr. Assam unterstützt uns auch der Ferne weiterhin mit Ratschlägen, Medikamentenvorschlägen etc.
  • Zum Eid-Fest verteilen wir wieder Nahrungsmittel: Die Pakete enthalten Reis, Trockenmilch, Zucker, Butter, Datteln, Halawa und gemischtes Gbäck, damit die Kinder auch etwas Süßes bekommen.
  • Ab dem 7. Mai verteilen wir zusätzlich einen Beutel mit Datteln.
  • Wir verteilen weiterhin 3x wöchentlich Brot und Joghurt. Dabei werden der Sicherheitsabstand und die Hygienevorschriften eingehalten.

     

    April

  • Aufgrund der oben geschilderten schwierigen Situation haben wir uns entschieden, zusätzlich dreimal in der Woche Brot und Joghurt zu verteilen.
  • Die Lebensmittelpakete werden in den Camps und bei einzelnen isoliert lebenden Flüchtlingen verteilt. Unsere Mitarbeiter berücksichtigen dabei die Hygiene- und Abstandsregeln. Somit verzichten wir bei dieser Verteilung auf die Quittierung durch die Flüchtlinge. Abdallah, unser Mitarbeiter, führt aber weiterhin die Listen, die dann von dem jeweiligen Vorsteher eines Camps für die Familien quitiert. Jede Familie bekommt einen weißen und einen schwarzen Sack, dazu einen Beutel Datteln. Die Pakete werden aufgestellt, die Familien aufgerufen und holen sich ihre Ration. Somit kommt es zu keinem direkten Kontakt.

 März

  • In Zeiten des CoronaVirus hat die Jasmin-Hilfe spontan entschieden, eine Sonderverteilung vorzunehmen: jede Familie in unseren Camps erhält einen Eimer mit Hygiene-Artikel, Desinfektionsmittel, Wäscheleinen (damit die Wäsche nicht auf der Erde oder den Zelten liegen) und Handtücher . Unsere Mitarbeiterin und Mitarbeiter klären die Frauen auf, was sie wie benutzen sollen.
  • die Vorbereitungen für die Lebensmittelverteilung zu Ramadan sind angelaufen. Die Lebensmittel werden abgewogen und verpackt. Anschließend werden die einzelnen Rationen zusammengestellt – in einen weißen und einen schwarzen Sack.

Februar – ein arbeitsintensiver Monat

  • medizinische Versorgung:
    • eine dringende Augen-Operation (Gefahr der Erblindung) wird finanziert
    • ärztliche Diagnosen für 2 behinderte Kinder werden eingeholt, um eventuelle Operationen zu organisieren.
  • Bildung: für die Kinder in zwei weiteren Camps wird der Unterricht aufgenommen
  • Heizöl: nochmals wird mit Unterstütung von „Muslime helfen“ Heizöl verteilt.
  • Camp 045: bei unserem Besuch im Herbst 2019 hatten wir diesem Camp Hilfe zugesagt. Wege werden befestigt, Böden betoniert und neue Planen verarbeitet.
  • Camp 002/006: nach erneutem Sturm müssen Planen ausgebessert bzw. ersetzt werden.
  • Camp 007 Jedeita: die Wege werden ausgebessert
  • Alphabetisierungsmaßnahmen werden mit den sehr engagierten Frauen erfolgreich fortgeführt
  • Befestigung des Weges zwischen den Camps 094 und Shaher. Die Gemeinde stellt die Geräte zur Verfügung, die Jasmin-Hilfe e.V. kauft die Materialien.

Nun können die Versorgungslaster z.B. für Frischwasser die Camps wieder
anfahren.

  • Soforthilfe: im Camp Jarahieha brennt neben der Ambulanz ein Zelt teilweise ab.

     

    An- und abgebrannte Hölzer werden ersetzt, ebenso Planen.

Januar

  • In der Ambulanz startet ein Alphabetisierungsprogamm für die Frauen aus dem Camp Jarahiah. Wir beginnen mit 19 Frauen, die sich als erste angemeldet haben. Unterrichtet werden sie von einer Fachfrau mit Unterstützung eines junges Mannes.
  • Nochmals wird mit finanzieller Unterstützung von „Muslime Helfen“ Heizöl verteilt.

Aktuelles 2019

November/Dezember

  • Ambulanz
    Unser Arzt ist nach Frankreich ausgereist. So sehr wir seinen Weggang bedauern, so sehr freuen wir uns mit ihm, dass nun seine Familie wieder zusammen ist. Mit ihm verliert die Jasmin-Hilfe e.V. einen hervorragenden  Arzt, einen einfühlsamen Menschen und einen Freund. Wir sind ihm zu großen Dank verpflichtet und wünschen ihm viel Glück in der neuen Heimat.
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  • Heizöl – die Frauen sammeln schon Holz. Aber Dank der Unterstützung von „Muslime helfen“ können wir unsere Camps mit Heizöl versorgen
  • In allen Camps wird der Unterricht in Lesen, Schreiben, Rechnen und Englisch fortgesetzt:
    Rechnen

arabische Schriftzeichen und lateinische Buchstaben lernen

Englisch lernen

den Kleinen wird vorgelesen

  • Im Waisenhaus basteln die Jungs mit den Legosteinen, die wir im September mitgebracht haben.

Und zeigen dann stolz ihre Ergebnisse

  • Im Camp 94 und Halabiya werden die von Termiten zerfressenen Hölzer ausgewechselt, Planen erneuert und die Fussböden befestigt.
  • Zwei Mädchen bekommen ihre neuen Brillen