Jasmin-Hilfe e.V.

Die Jasmin-Hilfe – humanitäre Hilfe für syrische Kinder e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich insbesondere um die Kinder in den syrischen Flüchtlingscamps in der Bekaa-Ebene im Libanon kümmert. Derzeit unterstützt der Verein regelmäßig 10 Camps mit ca. 2900 Personen – die Mehrzahl davon sind Kinder. Kleine Kinder von weiteren 2 Camps werden im Winter mit Kleidung unterstützt.
Weitere Informationen unter: Über uns

Wir bitten Sie um Unterstützung:

Spenden an Jasmin-Hilfe e.V

Für Überweisungen finden Sie unsere Kontonummer hier

Aktuelles 2021

Die derzeitige Lage im Libanon erschwert  unsere Arbeit:
  eine gallopierende Inflation im Lande, die Lebensmittelpreise sind um ca 200% gestiegen, das libanesische Pfund hat ca 80% seines Wertes verloren. Der Dollar ist weiterhin eine harte Währung.
Die Lebensmittel werden knapp, da der Libanon ca 80% seines Bedarfs einführen muss und ausländische Devisen kaum mehr vorhanden sind. Mehr als die Hälfte der libanesischen Bevölkerung lebt mittlerweile unterhalb der Armutsgrenzen. Der Anstieg der Lebensmittelpreise hat natürlich auch Auswirkungen auf unsere Arbeit, da wir selbst mit Dollars die erhöhten Preise bezahlen müssen. Aber Dank unserer Spender sind wir auch weiterhin in der Lage, die syrischen Flüchtlinge in den von uns betreuten Camps zu versorgen.
Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung!

Die Arbeit geht weiter!

Februar / März

Die Vorarbeiten für Ramadan (13. April bis 12. Mai) beginnen: Einkaufslisten werden zusammengestellt und Kostenvoranschläge eingeholt. Die ersten Lebensmittel werden bereits abgewogen und verpackt.

  • Verteilung von Heizöl
    Wir verteilen nochmals Heizöl, was dringend notwendig ist, da es wieder sehr kalt geworden ist.
  • Verteilung von Decken
  • Verteilung von Kleidercoupons
  • Aussuchen der Kleidung und / oder Schuhe
    Anhand der Coupons können die Familien in einem Geschäft die Kleidung aussuchen, die sie dringend benötigen und ihnen auch gefallen. Leider hat sich durch den Lockdown im Libanon, in dem Geschäfte geschlossen waren, das Aussuchen verzögert.

Leider sah  es manchmal danach in dem Geschäft aus, wie früher bei uns in Deutschland im Sommer- oder Winterschlußverkauf.

  • Unterricht
    Wir freuen uns sehr, wie eifrig und mit Freude die Kinder lernen. Durch Test können wir feststellen, dass sie immer bessere Ergebnisse erzielen. Und unsere Lehrerinnen, die mit Begeisterung dabei sind, bereiten die Stunden sehr aufwendig und kindgerecht vor.

Hausaufgaben und ein Mathematik-Test, der sehr gut ausgefallen ist.

Um den Ehrgeiz ein wenig zu unterstützen, haben sich die Lehrerinnen ein „Belobigungssystem“ ausgedacht.

  • Therapeut
    Unser Therapeut betreut weiterhin eine Vielzahl von Campbewohner, sowohl Kinder als auch Erwachsene

Januar

Bei der Anbringen neuer Planen – wir haben ja diesmal aus KostengründenWerbeplanen gekauft – sie sind aber genauso stabil wie die weißen teuren. Unsere neuen Planen bringen hingegen auch ein wenig Farbe in das triste Allerlei. Manchmal ergeben sich sogar ganz witzige Kombinationen.

Ein Kessel heißen Wassers ergießt sich über diesen kleinen Jungen. Wir bringen ihn ins Krankenkaus. Dort wird er sofort versorgt und muss nun jeden 2. Tag wieder dort hingebracht werden, damit die Verbände gewechselt werden.

Wie gerne würden wir aus dem Libanon berichten, dass das Jahr 2021 für die syrischen Geflüchteten hoffnungsvoll beginnt. Das ist leider nicht der Fall. Seit dem 7. Januar ist  das gesamte Land wieder in einem Lockdown, die libanesische Währung fällt weiterhin ins Bodenlose, die wirtschaftliche Situation ist desolat wie immer und dazu kommen schwere Stürme, Regen und seit dem 20. Januar auch noch Schnee und Frost.

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Aber wir geben nicht auf und die großartigen Spenden im Dezember sind uns eine Verfplichtung weiterhin unser Bestes zu geben, um das Leid der Geflüchteten ein wenig zu lindern und etwas Licht und Freude in die Zelte zu bringen.
So können wir trotz all dieser Widrigkeiten die im Dezember begonnen Arbeiten und Verteilungen im Neuen Jahr fortsetzen. Sondergenehmigungen erlauben uns sogar während des Lockdowns Hygieneartikel und Heizöl in 4 Camps zu verteilen, was bei der jetzt anbrechenden Kälte besonders wichtig ist.

  • Verteilung von Heizöl
  • Verteilung von Hygieneartikeln – Yasmin , unsere Mitarbeiterin gibt noch Tipps zum Gebrauch der Artikel
  • Ausgabe von Arzneimittel – Yasmin gibt genaue Anweisungen zur Einnahme

Ausgabe der von den Witwen in Tripoli gestrickten Pullover in unserer Ambulanz – alles immer unter Beachtung der Hygieneregeln.

Glückliche Kinder – glücklicke Mütter!

  • Kleidungs-Coupons. In einem Geschäft sind in einem Sonderbereich die Kleidungsstücke und Schuhe zusammengestellt, aus denen sich die syrischen Geflüchteten anhand der Coupons  Sachen auswählen können. Leider muss das Geschäft wegen des Lockdowns vorübergehend schließen und wir mit die Verteilung aussetzen.
  • Die Lebensmittelverteilung ist in allen 10 Camps durchgeführt
  • Neue Seitenteile für etliche Zelte in den verschiedenen Camps. Die Maßnahme wurde im Dezember begonnen und konnte im Neuen Jahr beendet werden.
  • Unterricht . Die Bildungsmaßnahmen werden kontinuierlich fortgesetzt. Die 2 neuen Lehrerinnen haben sich ideenreich und frohen Mutes in unser System eingefügt und so können wir sogar neben den bisherigen Fächern auch ein neues anbieten, in dem Kinder lernen sollen, wo sie bzw. ihre Eltern aus Syrien herkommen, also etwas Geographie und Geschichte. Es werden auch Tests geschrieben, um den Lernfortschritt der Kinder zu überprüfen.
  • Unser Physiotherapeut ist auch im Neuen Jahr sowohl bei den Kindern als auch den Erwachsenen sehr gefragt.

Aktuelles 2020

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen und leider hat sich an den katastrophalen Bedingungen der syrischen Geflüchteten im Libanon nichts verändert, an eine Rückkehr nach Syrien ist nicht zu denken, eine Flucht nach Europa ausgeschlossen. Somit werden wir auch im Jahr 2021 weiterhin unser Bestes geben, um diese Menschen zu unterstützen und versuchen, ihnen das Leben ein wenig  zu erleichtern und vorallem den Kindern ein bißchen Lebensfreude und Bildung zu geben. Unser tiefempfundener  Dank gilt allen Spendern/Spenderinnen, die uns z.T. großzügig unterstützt haben. Ohne Ihre Spenden hätten wir diese kontinuierliche Hilfe nicht leisten können. Ihnen allen wünschen wir ein friedliches Weihnachtsfest und ein gesundes glückliches Neues Jahr.
Bitte bleiben Sie uns auch in dem 8. Jahr unserer Jasmin-Hilfe e.V. gewogen.
Der Vorstand

Die Informationen zur Nothilfe Beirut finden Sie jetzt unter dem neuen Menuepunkt „Archiv“.

Dezember
Dank unserer Spender/Spenderinnen und der großzugigen Unterstützung von „Muslime Helfen e.V.“ können nun noch umfangreiche Maßnahmen zur Unterstützung der syrischen Geflüchteten in unseren Camps vornehmen:

  • Erneuerung von Seitenplanen an den ZeltenIMG-20201212-WA0021
  • Aufschüttungen von Wegen nach heftigen Regenfällen
  • Winterpullover für Kinder bis 12 Jahren – gefertigt von den Frauen aus dem Witwen- und Waisenhaus in Tripoli
  • finanzielle Unterstützung des Witwen- und Waisenhauses in Tripoli
  • Verteilung von Heizöl
  • Verteilung von Lebensmittelpaketen, Hygiene-Artikel und Nasen-Mund-Masken
  • Verteilung von Kleidercoupons
  • Fortsetzung des Unterrichts in den Camps. Leider verließ uns unsere Englischlehrerin, erfreulicherweise konnten wir schon Ersatz finden

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Neue Schüler / Schülerinnen, die noch keine Buchstaben kennen, sie erhalten Sonderunterricht, um den Anschluß zu schaffen.

  • Fortsetzung der Arbeit unseres Physiotherapeuten

September – November

  • Winterhilfe
    Dank der Unterstützung von „Muslime helfen“ können wir im November mit der Arbeit für die Winterhilfe beginnen: wo müssen wieviel Zeltplanen ersetzt, Fußböden erhöht und Wege befestigt werden. Angebote werden eingeholt , Finanzierung geklärt und die notwendigen Materialien gekauft.
    Planen:
    Diese müssen ersetzt werden.

     

    Diesmal erwerben wir Werbeplanen, die nicht nur sehr stabil sind, sondern auch Farbe in die Camps bringen

    Erhöhung und Befestigung von Zeltböden, damit die Bewohner nicht auf den Ackerböden sitzen:

    Wege werden befestigt:

  • Unterricht
    Während des gesamtes Zeitraumes wird der Unterricht in den einzelnen Camps fortgeführt. Es ist für uns eine große Freude zu sehen, mit welcher Freude die Kinder bei der Sache sind und dabei große Fortschritte machen. Wir sind sehr glücklich, dass wir so engagierte Lehrerinnen für unsere Arbeit gewinnen konnten.

     

    Vor dem Unterricht wird bei den Kindern Fieber gemessen.

Mit kleinen Geschenken belohnen wir die fleißigen Schüler*innen.

  • Physiotherapie
    Der Bedarf an physiotherapeutischer Behandlung nimmt weiterhin zu. Die Behandlungen finden entweder in unserer Ambulanz oder in den einzelnen Zelten statt.

     

    Um die Arbeit unseres Therapeuten in den Zelten zu erleichtern, können wir durch eine Spende eine transportable Liege erwerben.

Juli / August

Auch wenn wir derzeit mit der Beirut-Nothilfe sehr engagiert sind, geht in unseren Camps die Arbeit weiter.

  • Unterricht
    Der kontinuierliche Unterricht ist für besonders wichtig. Unterrichtet wird in Arabisch, Englisch und Mathematik. Es werden Hausaufgaben gemacht, Arbeiten geschrieben und korrigiert.
  • Eid
    Wir verteilen wieder Lebensmittelpakete in all „unseren“ Camps. Sie werden mit Abstand aufgestellt, per Liste werden die Empfänger aufgerufen. Aufgrund von Corona quittiert der jeweilige Vorsteher eines Camps den Empfang für alle Bewohner.
  • Auto
    unser Auto braucht einen neuen Motor
  • medizinische Betreuung
    Für einen urologisch kranken Mann wird eine Toilette direkt neben seinem Zelt gebaut. Weitere Kinder erhalten Brillen.
  • Physiotherapeut
    Er betreut derzeit 11 Patienten – sowohl Kinder als auch Erwachsene. Entweder in den Zelten der Patienten oder in unserer Ambulanz.
  • Die Brunnen müssen gewartet und repariert werden.

Juni

  • Augenarzt
    Die Patienten werden von uns zur Augenuntersuchung zum Arzt gebracht und erhalten dann die verschriebenen Brillen.
  • Frauenkurse
    Mit einem Kurs zum Stillen haben auch die Frauenkreise wieder begonnen. Darüber hinaus haben sich 15 Frauen zum Alphabetisierungskurs angemeldet. Das freut uns besonders.

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  • Physiotherapeuten
    Endlich haben wir einen Physiotherapeuten gefunden, der 6 Kinder in ihren jeweiligen Zelten behandelt. Er wird von uns ins Camp geholt und wieder nach Hause gebracht. Unter den Patienten ist auch Nizar – der Junge im selbstgebauten Rollstuhl – der fleißig mit seinem Gehstuhl übt, den er von der Jasmin-Hilfe bekommen hat.
  • Wiederbeginn des Unterrichts
    Das wichtigste Ereignis für die Kinder ist: der Unterricht beginnt wieder. Wir sind überrascht, wie unterschiedlich die Kinder in den einzelnen Camps das Lockdown der Pandemie verkraftet haben. Die einen haben noch alles Gelernte parat, haben ihre Hefte gepflegt und freuen sich, dass es endlich wieder was zu Lernen gibt. Die anderen hingegen haben alles verlernt, ihre Hefte sind verschwunden oder verschmutzt. Gerade diese Kinder verdienen unsere ganze Aufmerksamkeit und wir sehen, wie wichtig es ist, dass sie ununterbrochen Unterricht und unsere Unterstützung brauchen, damit sie nicht völlig abgehängt werden. Ihre Eltern oder ihre Mütter können ihnen beim Lernen selten helfen.

     

    Neue Hefte werden verteilt und es werden fleißig Hausarbeiten erledigt

IMG-20200610-WA0005Die Kinder aus dem Camp 35 haben sich aufgestellt, um zu demonstrieren, dass auch sie sich Unterricht benötigen. Nach Rücksprache mit unseren Lehrerinnen werden sie in unser Programm aufgenommen. Niemals hätten wir diesen wißbegierigen Kindern es verweigern können.
  • Die Ambulanz wird nach der langen Schließung geschrubt und die Wassserleitung repariert.

Mai

  • Unser Arzt Dr. Assam unterstützt uns auch der Ferne weiterhin mit Ratschlägen, Medikamentenvorschlägen etc.
  • Zum Eid-Fest verteilen wir wieder Nahrungsmittel: Die Pakete enthalten Reis, Trockenmilch, Zucker, Butter, Datteln, Halawa und gemischtes Gbäck, damit die Kinder auch etwas Süßes bekommen.
  • Ab dem 7. Mai verteilen wir zusätzlich einen Beutel mit Datteln.
  • Wir verteilen weiterhin 3x wöchentlich Brot und Joghurt. Dabei werden der Sicherheitsabstand und die Hygienevorschriften eingehalten.

     

    April

  • Aufgrund der oben geschilderten schwierigen Situation haben wir uns entschieden, zusätzlich dreimal in der Woche Brot und Joghurt zu verteilen.
  • Die Lebensmittelpakete werden in den Camps und bei einzelnen isoliert lebenden Flüchtlingen verteilt. Unsere Mitarbeiter berücksichtigen dabei die Hygiene- und Abstandsregeln. Somit verzichten wir bei dieser Verteilung auf die Quittierung durch die Flüchtlinge. Abdallah, unser Mitarbeiter, führt aber weiterhin die Listen, die dann von dem jeweiligen Vorsteher eines Camps für die Familien quitiert. Jede Familie bekommt einen weißen und einen schwarzen Sack, dazu einen Beutel Datteln. Die Pakete werden aufgestellt, die Familien aufgerufen und holen sich ihre Ration. Somit kommt es zu keinem direkten Kontakt.

 März

  • In Zeiten des CoronaVirus hat die Jasmin-Hilfe spontan entschieden, eine Sonderverteilung vorzunehmen: jede Familie in unseren Camps erhält einen Eimer mit Hygiene-Artikel, Desinfektionsmittel, Wäscheleinen (damit die Wäsche nicht auf der Erde oder den Zelten liegen) und Handtücher . Unsere Mitarbeiterin und Mitarbeiter klären die Frauen auf, was sie wie benutzen sollen.
  • die Vorbereitungen für die Lebensmittelverteilung zu Ramadan sind angelaufen. Die Lebensmittel werden abgewogen und verpackt. Anschließend werden die einzelnen Rationen zusammengestellt – in einen weißen und einen schwarzen Sack.

Februar – ein arbeitsintensiver Monat

  • medizinische Versorgung:
    • eine dringende Augen-Operation (Gefahr der Erblindung) wird finanziert
    • ärztliche Diagnosen für 2 behinderte Kinder werden eingeholt, um eventuelle Operationen zu organisieren.
  • Bildung: für die Kinder in zwei weiteren Camps wird der Unterricht aufgenommen
  • Heizöl: nochmals wird mit Unterstütung von „Muslime helfen“ Heizöl verteilt.
  • Camp 045: bei unserem Besuch im Herbst 2019 hatten wir diesem Camp Hilfe zugesagt. Wege werden befestigt, Böden betoniert und neue Planen verarbeitet.
  • Camp 002/006: nach erneutem Sturm müssen Planen ausgebessert bzw. ersetzt werden.
  • Camp 007 Jedeita: die Wege werden ausgebessert
  • Alphabetisierungsmaßnahmen werden mit den sehr engagierten Frauen erfolgreich fortgeführt
  • Befestigung des Weges zwischen den Camps 094 und Shaher. Die Gemeinde stellt die Geräte zur Verfügung, die Jasmin-Hilfe e.V. kauft die Materialien.

Nun können die Versorgungslaster z.B. für Frischwasser die Camps wieder
anfahren.

  • Soforthilfe: im Camp Jarahieha brennt neben der Ambulanz ein Zelt teilweise ab.

     

    An- und abgebrannte Hölzer werden ersetzt, ebenso Planen.

Januar

  • In der Ambulanz startet ein Alphabetisierungsprogamm für die Frauen aus dem Camp Jarahiah. Wir beginnen mit 19 Frauen, die sich als erste angemeldet haben. Unterrichtet werden sie von einer Fachfrau mit Unterstützung eines junges Mannes.
  • Nochmals wird mit finanzieller Unterstützung von „Muslime Helfen“ Heizöl verteilt.

Aktuelles 2019

November/Dezember

  • Ambulanz
    Unser Arzt ist nach Frankreich ausgereist. So sehr wir seinen Weggang bedauern, so sehr freuen wir uns mit ihm, dass nun seine Familie wieder zusammen ist. Mit ihm verliert die Jasmin-Hilfe e.V. einen hervorragenden  Arzt, einen einfühlsamen Menschen und einen Freund. Wir sind ihm zu großen Dank verpflichtet und wünschen ihm viel Glück in der neuen Heimat.
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  • Heizöl – die Frauen sammeln schon Holz. Aber Dank der Unterstützung von „Muslime helfen“ können wir unsere Camps mit Heizöl versorgen
  • In allen Camps wird der Unterricht in Lesen, Schreiben, Rechnen und Englisch fortgesetzt:
    Rechnen

arabische Schriftzeichen und lateinische Buchstaben lernen

Englisch lernen

den Kleinen wird vorgelesen

  • Im Waisenhaus basteln die Jungs mit den Legosteinen, die wir im September mitgebracht haben.

Und zeigen dann stolz ihre Ergebnisse

  • Im Camp 94 und Halabiya werden die von Termiten zerfressenen Hölzer ausgewechselt, Planen erneuert und die Fussböden befestigt.
  • Zwei Mädchen bekommen ihre neuen Brillen
  • In 004 wird der Brunnen repariert

Oktober

Bildung: Die Lehrerinnen lassen sich viel einfallen, damit die Kindern auch Spaß beim Lernen haben. Aber es wird auch ernsthaft gelernt und geprüft.

  • Rays of Hope: Sie erarbeiten ein Theaterstück über den Frühling
  • Farid: Englischtest

Die ersten Arbeiten, die wir bei der Reise beschlossen haben, werden ausgeführt.

  • Camp 94: die ersten Böden werden ausgebessert und neue Planen angebracht. Die Bewohner helfen fleißig mit.
  • Camp Rays of hope: die neuen Bauhölzer werden angeliefert und verbaut.

Die alten Hölzer waren von Termiten oder anderen Insekten zerfressen.

  •  Nizar hat sich keinen Rollstuhl ausgesucht, ihm genügt sein alter. Er will ein Laufgestell und er freut sich riesig darüber. Auch wir sind glücklich.
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Reise zweier Vorstandsdamen vom 21.-27. September in den Libanon

Leider kann uns unsere 1. Vorsitzende M. Abbara aus gesundheitlichen Gründen nicht begleiten.  Aber diesmal sind wir „international“ unterwegs, da wir von 3 Mitgliedern des Teams „Original Play“ unterstützt werden. Somit sind nicht nur Kuweit und Deutschland vertreten, sondern auch Griechenland, Bahrein und Österreich.

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von links: Nouraini (Bahrein), Soumaya (Kuweit), Armin (Österreich), Angela (Griechenland), Ingrid (Deutschland)

21. September – Anreise

22. September

  • Spielen und Lernen im Camp „Rays of hope„. Wie imer werden wir freudig begrüßt, ein Zelt ist bereits für das Spielen mit Nouraini,  Angela und Armin von „Original Play“ vorbereitet und die Kinder warten sehr gespannt. Denn hier spielen wir zum 1. Mal.

     

    Mit Bechern und Stiften werden Zahlen und Zählen geübt. Die meisten dieser Kinder haben noch nie eine Schule von innen gesehen. Viele Eltern insbesondere die Mütter sind Analphabeten.

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Auf dem Becher steht jeweils eine Zahl, davor liegen eine Vielzahl von Stiften. Die Lehrerin sucht einen Becher aus und das jeweilige Kind muss – entspechend der Zahl – Stifte in den Becher stecken und sie anschließend noch einmal durchzählen. Das gelingt noch nicht allen Kindern, aber die Lehrerin ist sehr geduldig und liebevoll. Und die Kinder wollen lernen!
Wir gehen noch durch das Camp, um zu schauen, was noch vor dem Winter zu tun ist.

Neue Zeltplanen werden dringend benötigt – hier nur 2 Beispiele dafür.
Ihre alte Nähmaschine funktioniert nicht mehr, sie hätte gerne eine neue und möchte anderen Frauen aus dem Camp das Nähen beibringen. Wir halten das für eine gute Idee und werden nach einer Lösung suchen.

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  • Farid – auch hier müssen Planen ersetzt werden. Wir werden beim Gang durch das Camp von vielen begleitet. Zum Abschied gibt es ein gemeinsames Foto
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  • Auf Wunsch einer Großfamilie (44 Personen – davon allein 35 Kinder) besuchen wir ihr Camp, das direkt neben „Rays of hope“ liegt. Sie haben bislang keinerlei Hilfe – auch nicht von uns – bekommen. Ihr Camp ist wirklich in einem bedauernswerten Zustand, das Deckenholz ist zum großen Teil verschimmelt, die Planen zerrissen, überall liegt etwas herum:

Wir können noch keine Hilfe zusagen, erst müssen wir „unsere“ Camps versorgen. Wenn dann noch Geld vorhanden ist, ….

23. September

Wir fahren nach Tripoli zu den Waisenhäusern. Das große Haus, dass wir in der Regel besuchen, wird mittlerweile von einer anderen Organisation, die bislang im Nachbargebäude war, genutzt. Das Waisenhaus kann die plötzlich extrem erhöhte Miete nicht mehr aufbringen. Honi soit qui mal y pense! So fahren wir in das Haus Nr 1, hier ist nun auch die Küche und die Schneiderei unterbracht. Für die Kinder und Witwen aus dem großen Haus sind in 2 Häusern Wohnungen angemietet. Nicht nur das dies preiswerter ist, sie haben so auch mehr Privatsphäre.
Natürlich werden wir wieder mit einer Darbietung begrüßt. Anschließend wird draußen gespielt.

Wir überreichen dem Leiter des Waisenhauses Llegosteine und weitere Spielsachen. Ebenso haben wir weitere Flöten mitgebracht. Anschließend übergeben wir ihm $2.000.

Nouraini hat Öle zur Behandlung bei Schmerzen und Erkältungen mitgebracht und erläutert sie der Lehrerin, die eigentlich aber Apothekerin ist.

Auf den Fläschchen wurde extra eine arabische Beschriftung vorgenommen:
„Bei Schmerzen und Hals- und Entzündungen für Kinder 2 Tropfen unter dem Fuss, auf den Nacken und die Wirbelsäule. Für Erwachsene 5 Tropen. Alle 4 Stunden.“
Dann fahren wir zu den neuen Wohnungen. Eine Nachbarwohnung ist für die Kinder von besonderem Interesse. Das dort wohnende Ehepaar (gehört nicht zum Waisenhaus) züchtet Hunde und haben gerade eine Vielzahl von Welpen bekommen. Wir spielen auf dem Hof, müssen es aber bald wegen der Dunkelheit aufgeben. Die Kinder sind ein wenig enttäuscht. Aber wir werden ja wiederkommen.

24. September

In dem Camp Halabiya ist ein Raum schon vorbereitet und die Kinder sind sehr aufgeregt . Auch hier spielen wir zum ersten Mal. Es wird nacheinander mit 4 Gruppen je nach Altersstufe gespielt.

25. September

Während in dem einen Raum gespielt wird, hält unser Arzt in einem anderen eine Sprechstunde ab, kontrolliert Medikamente und die jeweilige Einnahme, untersucht Patienten, einige müssen ins Krankenhaus gefahren werden, um geröntgt zu werden.
Wir besuchen die junge Familie, die zwei kranke Kinder hat – dem jungen fehlt ein Oberschenkel und das Mädchen kann nicht laufen. Nouriani zeigt der Mama, wie sie ihrem Mädchen mit Massage helfen kann.

Wir fahren ins Camp 006. Die Kinder kommen uns schon auf dem Feldweg entgegengelaufen. Im Camp selbst stellen sie sich brav in Reih und Glied auf. Das haben wir noch nie bei ihnen gesehen. Der Einfluß der Lehrerinnen macht sich wohltuend bemerkbar. Wie immer wird im Zelt des Vorstehers gespielt.

Während die Kinder in diversen Gruppen spielen, gehen wir durch das Camp. Wir werden von einem Augenarzt begleitet, der sich angeboten hat, uns zu helfen. Er wird in einer Praxi die notwendigen Untersuchungen durchführen, die ambulant nicht zu machen sind.
Am Brunnen sind Reparaturen an den Wänden notwendig, auch etliche Planen müssen ersetzt werden.

Diese zwei Kinder und ihre 3 Geschwister haben vor kurzem ihren Vater durch einen Herzinfarkt verloren. Sie brauchen Unterstützung.

Aber wir sehen auch Erfreuliches – ein großer Teil der Bewohner versucht, das Camp zu verschönern.

Leider wird auch hier – wie fast überall im gesamten Libanon – der Müll nicht mehr abgeholt. Hier sind wir jedoch machtlos und können nur hoffen, dass dieser Mißstand bald behoben wird.IMG_20190925_123424
Abends öffnen wir mehrere Kisten mit Büchern und Spielen, die uns gespendet wurden. Wir sind begeistert von der hohen Qualität dieser Geschenke. Somit haben die  Lehrerinnen wieder zusätzliches Material für die Kinder zum Lesen und zum Lernen.

26. September

Heute wird auch in Al Mais das erste Mal gespielt – auch hier wurde ein Zelt dafür leergeräumt.

In mehreren Gruppen wird gespielt.

Als die vorletzte Gruppe dran ist, wird Nizar in das Zelt gefahren. Nizar wurde bei seiner Geburt im Krankenhaus fallen gelassen und ist seitdem spatisch gelähmt und sitzt in dem vom Vater gebastelten „Rollstuhl“. Wir sind gespannt, wie und ob Nizar mitspielt.

Nizar hat richtig Spaß und teilt dies auf seine Art mit und darf bis zum Schluß dabei sein. Als wir schon wieder zu Hause sind, teilt uns sein Vater mit, dass er vor lauter Freude bis nachts um 3 Uhr nicht schlafen konnte.
Mit der letzten Gruppe kommt ein 11jährigess Mädchen dazu, sie setzt sich direkt neben Nizar. Wir fragen, ob sie seine Schwester sei. Nein, ich bin seine Freundin. Und dieses Mädchen versetzt uns in Erstaunen, sie verständigt sich mit Nizar ohne Worte, weiß was er will und was nicht. Es ist so rühend zu sehen, wie ein Kind´mit der größten Selbstverständlichkeit mit Nizar umgeht. Wir können viel von ihr lernen.

Danach besprechen wir mit dem Vater, dass wir Nizar einen Rollstuhl finanzieren. Er soll mit Nizar einen aussuchen.
Ein kleiner Junge wird uns gezeigt, der schon einige OPs hinter sich hat, seine Narben sehen so furchtbar aus, als hätten Laien sie durchgeführt. Auch ist er z.T. sehr verkrampft. Naouraine zeigt auch hier der Mutter, wie diese mit Massagen lösen kann. Wir sind nicht sicher, ob er überhaupt hören und sehen kann. Unser Arzt muss sich ihn mal anschauen.

Zum Abschluß machen wir noch einen Besuch im Camp 94. Auch hier müssen Planen und Fussböden ausgebessert werden. Außerdem leiden sie unter Rattenbefall, was natürlich auch mit dem nichtabgeholten Müll zusammenhängt. Wir werden uns schlau machen, wie wir die Ratten auch ohne Gift bekämpfen können.

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Welch ein Tag und Reise geht zu Ende!
27. September – Abreise

Juni

Bildungsprogramm

In zwei weiteren Camps startet unser Bildungsprogramm.

Zum Eid-Fest Ende Mai – Anfang Juni

Zum Eid-Fest werden in den Camps Coupons für Kleidung verteilt, die in einem Großhandel eingetauscht werden können. Dort können insbesondere Kleidung und Schuhe für die Kinder ausgesucht werden. Und die Kinder waren sehr glücklich.

Verteilung der Coupons

Großhandel

Einkleidung

Bewegungsübungen mit den Kindern

Bildungsprogramm in den einzelnen Camps im Mai
Die Kinder lernen arabisch schreiben, sie lernen Englisch und damit auch eine neue Schrift. Alle machen begeistert mit.

Reise der Vorstandsdamen in den Libanon 23.-30. April

Ein dicht gedrängtes Programm ist zu erfüllen:

  • Besichtigung und Abnahme der reparierten Zelte, der aufgeschütteten Böden und Wegen in den von den Überschwemmungen betroffenen Camps (s.u.) .
    Und Lebensmittelverteilung in den Camps 006, 094, Shaher, Rays of Hope, Farid:

Abwiegen, Verpacken und Verladen für die Ramadan-Lebensmittelverteilung:

Rays of Hope:

Farid:

Camp 006:

Shaher: