Jasmin-Hilfe e.V.

Die Jasmin-Hilfe – humanitäre Hilfe für syrische Kinder e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich insbesondere um die Kinder in den syrischen Flüchtlingscamps in der Bekaa-Ebene im Libanon kümmert. Derzeit unterstützt der Verein regelmäßig 14 Camps mit ca. 3.000 Personen – die Mehrzahl davon sind Kinder. Kleine Kinder von weiteren 2 Camps werden im Winter mit Kleidung unterstützt.
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Für Überweisungen finden Sie unsere Kontonummer hier

Die Situation im Libanon hat sich keineswegs entspannt. Im Oktober gab es erneut Straßenkämpfe – Hintergrund sind wohl die Ermittlung wegen der verheerenden Explosion im Beiruter Hafen 2020. Nach wie vor herrscht Knappheit bei Benzin und Medikamente. Ein Großbrand in einer Raffinerie im Süden des Landes verschärfte nochmals die Versorgungskrise.
Lebensmittel verteuern sich immer weiter, das Bankensystem ist zusammengebrochen und das libanesische Pfund hat 90% seines Wertes eingebüßt, was ¾ aller libanesischen Einwohner in die Armut getrieben hat.
Diese miserable Situation erschwert zusätzlich das Leben der syrischen Flüchtlinge, zunehmend gibt es Konflikte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen, so wächst bei den rechtlosen syrischen Flüchtlingen der Rückkehrdruck, obwohl es keinerlei Schutzgarantien z.B. gegen Verfolgung gibt. Die Amtszeit des Päsidenten Aoun ist Ende Oktober 2022 zu Ende gegangen ohne dass aus Wahlen ein Nachfolger hervorgegangen ist. Seit der Wahl im Frühjahr wird der Libanon von einer geschäftsführenden Regierung unter Leitung des designierten Ministerpräsidenten Mikati geführt. Eine Regierungsbildung ist nicht gelungen, somit ist eine Stabilisierung weiterhin nicht in Sicht. Im Ggegenteil: Der Verfall der libanesichen Lira geht weiter, durch die Kapitalkontralle des Bankensystems kommen die Menschen nicht mehr an ihr Erspartes. Aus Angst vor Überfällen schließen die Banken. Ebenso wirkt sich der Krieg in der Ukraine unmittelbar auf den Libanon aus: das Land hat den Weizen für das Brot ausschließlich aus der Ukraine bezogen und müssen nun zu horenden Preisen bei neuen Lieferanten einkaufen. Es gibt kein Mehl, keine Lagerstätten dafür mehr (die 2020 in Beirut bei der Explosien zerstört wurden). Viele Bäckereien haben bereits geschlossen oder können nur einen Bruchteil des benötigten Brotes backen, Darüber hinaus fehlt es an Öl und Gas, Strom gibt es nur selten.
Auch große Hilfsorganisationen haben das Land verlassen.
Wir nicht!
Wir fühlen uns weiterhin für die syrischen Flüchtlinge in unseren Camps verantwortlich.

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Aber auch an uns geht die weltpolitische Lage, der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene Inflation nicht spurlos vorbei: der Spendeneingang ist rückläufig. Deshalb haben wir uns entschieden, unser Hauptmerkmal auf die Bildung der Kinder damit auf unser Lern- und Sportzentrum zu lenken. Die Berichte über den Fortgang finden Sie ab sofort hier auf Hauptseite, lediglich der Bericht über den Aufbau finden Sie noch auf der Sonderseite: Lern- und Sportzentrum

Und dafür benötigen wir weiterhin Ihre Unterstützung: Lehrmaterial und die Lehrkräfte müssen bezahlt werden. Außerdem möchten wir regelmäßig die Schulkinder mit Trinkwasser und Obst / kleinen Snacks versorgen. Mit hungrigem Magen lernt es sich nicht so gut.

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Die fortlaufende Arbeit

2022

aktualisiert im Dezember ’22

Zeitraum von Juni bis Dezember

  • Lern- und Sportzentrum; erneut hat uns im Oktober die Düsseldorfer Staatskanzlei über Engagement Global einen Antrag auf Unterstützung unseres Lern- und Sportzentrum ermöglicht. Wiederum war uns dabei Herr Timo Bliss sehr hilfreich. Die Gelder sind nun bewilligt.
    • und schon sind unsere Jungs dabei, den Kunstrasen für den Sportplatz auszulegen.

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