Jasmin-Hilfe e.V.

Die Jasmin-Hilfe – humanitäre Hilfe für syrische Kinder e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich insbesondere um die Kinder in den syrischen Flüchtlingscamps in der Bekaa-Ebene im Libanon kümmert. Derzeit unterstützt der Verein insgesamt 6 Camps mit ca. 2700 Personen – die Mehrzahl davon sind Kinder.
Weitere Informationen unter: Über uns

Aktuelles 2019

Bildungsprogramm in den einzelnen Camps im Mai
Die Kinder lernen arabisch schreiben, sie lernen Englisch und damit auch eine neue Schrift. Alle machen begeistert mit.

Benefiz-Konzert in Meerbusch am 5. Mai

Reise der Vorstandsdamen in den Libanon 23.-30. April

Ein dicht gedrängtes Programm ist zu erfüllen:

  • Besichtigung und Abnahme der reparierten Zelte, der aufgeschütteten Böden und Wegen in den von den Überschwemmungen betroffenen Camps (s.u.) .
    Und Lebensmittelverteilung in den Camps 006, 094, Shaher, Rays of Hope, Farid:

Abwiegen, Verpacken und Verladen für die Ramadan-Lebensmittelverteilung:

Rays of Hope:

Farid:

Camp 006:

Shaher:

  • Verteilung von Feuerlöschern in den Camps (mit Notierung des Ausgabedatums zwecks regelmäßiger Wartung
  • Rundgang mit unserem Arzt zu kranken Kindern und Erwachsenen in den Camps. Mehrere Kinder haben haben Fehlbildungen an den Beinen, z.B. fehlt einem Kind der linke Oberschenkel. Eine OP ist möglich, wahrscheinlich nur in Europa. Ein junges Mädchen hat Rücken- und Gehprobleme – sie ist bei der Flucht 20m einen Berg heruntergefallen. Darüber hinaus ist sie traumatisiert – sie hat in Syrien die Folterei und abgeschlagene Köpfe sehen müssen. Eine Traumatisierung müssen wir bei mehreren Kindern feststellen. Ein Mann ist vom Baugerüst gefallen – seine  Wunde ist noch nicht verheilt. Der Bruch am Bein eines Jungen ist schlecht angewachsen. Er und weitere Fälle müssen zum Röntgen gefahren werden, um eine weitere Behandlung zu klären.Eine alte Frau nimmt zuviele und falsche Medikamente – der Arzt klärt sie auf. Eine frisch durch Kaiserschnitt entbundene Frau geht es schlecht, der Arzt empfiehlt dringend ein Fenster in das Zelt einzubauen, damit sie frische Luft erhält (ein paar Tage später ist durch unsere Mitarbeiter ein Schiebefenster eingebaut).
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    Von allen Kranken haben wir Fotos gemacht, die wir jedoch nicht einstellen möchten.
  • Ein konstruktives Gespräch mit dem UNHCR. Künftig wird es bei Notfällen, die außerhalb unserer Camps liegen, eine Absprache zwischen dem UNHCR und der Jasmin-Hilfe e.V. geben.
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  • Besuch der Waisenhäuser in Tripoli. Wir haben Blockflöten und Mundharmonikas mitgebracht, ebenso eine Geldspende. Wie immer werden wir mit Vorführungen begrüßt und bedankt.
  • Kontaktaufnahme mit einem Fussballverein in der Bekaa-Ebene in der Nähe unserer Camps.
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    Hier sollen die Jungen und Mädchen Fussballspielen lernen.
  • Bildungsprogramm für die Kinder in den Camps – sehr wenig gehen noch zur Schule. Das große Projekt „Back to school“ der Regierung ist gescheitert. Wir treffen uns mit 3 jungen Frauen – ausgebildete Lehrerinnen und besprechen das Vorgehen. Ihre Vorstellungen gefallen uns sehr gut und wir stellen sie ein.

Benefizkonzert in Dorsten

Am 5. April lädt der Rotary-Club Dorsten zu einem Benefizkonzert für syrische Flüchtlinge ein. Das Damascus String Quintett musiziert in der Klosterkirche der Ursulinen. Die syrischen Musiker „spielen syrische, arabische, orientalische, aber auch zeitgenössische Musik“. Sie sind ein überzeugendes Beispiel für das friedliche Syrien, dem Land der Kultur und Musik“. Die Besucher im ausverkauften Haus sind begeistert, eben so von dem syrischen Fingerfood – von syrischen Flüchtlingsfrauen gefertigt -, das in der Pause in der Aula des Ursulinen-Gymnasium gereicht wird. In der Pause informieren sich die Besucher anhand einer Diashow über die Arbeit der Jasmin-Hilfe e.V., an die der gesamte Erlös des Konzertes geht. Unser Dank geht an den Rotary-Club Dorsten mit ihrem Präsidenten Herrn Dr. Martin Reinhardt und an Frau Inge Holtkamp für ihr Engagement.

Brand im Camp Taanayel

Am 23. März brennen in diesen Camp 6 Zelte komplett ab, 12 weitere Zelte werden erheblich beschädigt. Auch wenn dieses Camp nicht zu unserem Betreuungsbereich gehört, leisten wir – unterstützt durch eine gezielte Spende aus Kuweit – sofortige Nothilfe.

Bauholz und Planen werden gekauft und gemeinsam mit den Bewohnern kann der Wiederaufbau bzw. die Reparaturen beginnen.

Die Gerüste stehen, jetzt werden die Böden erneuert.

Nun werden die Planen angebracht

Fertig!

Unwetter

Februar / März

Kaum sind die Schäden des Unwetters  Anfang Januar beseitigt, trifft ein erneutes Untwetter die Bekaa-Ebene, gestern am 28. Februar wird das Camp Shaher überflutet.

Besonders dramatisch ist, dass die Abwasserkanäle das Camp überflutet haben. Wir müssen dafür sorgen, dass es dadurch nicht zu schweren Infektionen kommt.

Unser Team vor Ort wird noch heute (am 1. März) die Familien in dem Camp mit Brot, Laban (ein Sauermilchprodukt) und Dosenwurst versorgen, da auch die Lebensmittel durch das Wasser verdorben sind.
Die Lebensmittel sind gekauft, verpackt und werden sofort verteilt.

Der Inhalt der Pakete

Januar

Am 8./9. Januar überzieht ein Unwetter den Nahen Osten. Sturm, Schneefälle und starke Regenfälle lassen Flüsse über die Ufer treten und verwandeln Straßen in Schlammflüsse. Besonders betroffen ist die Bekaa-Ebene, wo sich auch die syrischen Flüchtlingscamps befinden, die von der Jasmin-Hilfe e.V. betreut werden. Insbesondere die Gegend um Bar Elias wird überschwemmt.  Das Camp 062 Al Farid, das wir bislang nicht unterstützt haben, liegt am tiefsten Punkt der Bekaa-Ebene und ist somit als erstes überschwemmt. Eine Soforthilfe ist aus unserer Sicht dringend notwendig.

Zunächst kaufen wir eine Pumpe und einen 50m langen Schlauch, um die Zelte vom Wasser zu befreien, dann werden die Wege mit Kies aufgeschüttet, damit die Fahrzeuge zu den Zelten gelangen.

Nach dem Trocknen werden die Zeltböden angehoben (an einem Ort bis zu 40 cm), mit Kies, Sand und Zement befestigt. Neue Planen sollen nun vor Regen schützen.

Nach getaner Arbeit sieht es so im Camp aus

Ein guter Artikel zu dem Unwetter in der Bekaa-Ebene im Januar 2019 in der TAZ.

Aktuelles Herbst/Winter 2018

Ende 2018 werden wir auf ein kleines Camp in der Gemeinde Al Marj aufmerksam, dass offensichtlich keinerlei Unterstützung erhält. 30 Familien leben in 15 Behausungen, die den Namen Zelt nicht verdienen. Es ist das Camp 030, das wir „Rays of Hope“ nennen.

Wir beschließen Kies, Sand und Zement für die Böden zu kaufen, sowie Bauholz und Planen für neue Zelte.
Nach Beendigung der Arbeit sieht das Camp jetzt so aus – und trägt unseren Namen zu Recht „Hoffnungsstrahlen“.

Winterhilfe 2018/2019
Auch in diesem Winter haben wir Wege in den einzelnen Camps winterfest gemacht. Da die Gelände auf dem die Camps stehen, landwirtschaftliche Flächen sind bzw. waren, sacken die aufgebrachten Schotter- und Kiesmaterialen nach und nach in das Erdreich, so dass sie die Wege regelmäßig ausgebessert werden müssen. So auch in dem neu betreuten Camp 159 Al Mais.


Auch die Zeltplanen werden durch Hitze als auch durch die Kälte brüchig. Wo es notwendig ist, erneuern wir diese vor dem Winter – auch in diesem Winter. Gegen die Unwetter sind sie jedoch nicht gefeit. In den Camps werden bei etlichen ZeltenPlanen erneuert und befestigt, so auch im Camp 022 Halabiya.
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Wiederum haben wir Öfen und Heizöl in den einzelnen Camps verteilt, wie hier im Camp 06.

Eine doppelte Hilfe ist auch in diesem Winter, dass wir wieder die Frauen in den Waisenhäusern in Tripoli 661 Pullover für die Kinder bis 12 Jahren im Camp Jarahiya haben stricken lassen. So haben auch die Witwen eine kleine Unterstützung erhalten.

Goethe-Institut
Nach der Sommerpause ist zu Ende. Eine ansteckende Hautkrankheit bei den Kindern, die unser Arzt behandelt und Medikamenten versorgt hat, ist abgeklungen. Besucht der BibBus des Goethe-Instituts wieder das Camp 006 Rasheed. Spielerisch beim Basteln und Vorlesen lernen die Kinder sich eine gewisse Zeit zu konzentrieren, die etwas Älteren malen. Und sie haben auch noch viel Spaß dabei. Die Mitarbeiterinnen des Goethe-Institu werden dabei von unseren Lehrerinnen unterstützt.

Verschiedenes

  • Adventsbazar in Meerbusch-Osterath der Evangelischen Gemeinde zugunsten der Jasmin-Hilfe e.V
  • Adventsbazar der German Speaking Ladies in Kuweit (GLOK). Wiederum geht ein großer Teil des Erlöses an die Jasmin-Hilfe e.V.
  • Überreichung des  Bundesverdienstkreuzes unserer 2. Vorsitzenden Soumaya El-Azem durch den Botschafter in Kuweit.

 

 

 

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